SVCN II (0:4) 0:5 MSV Hamburg
  0:1 (11.) [10]
  0:2 (FE 20.) [24]
Mario Münch (33.) 0:3 (HE 33.) [9]
  0:4 (35.) [17]
  0:5 (47.) [9]

 


 


Obrembalska (62. Jaekel) Pietch (46. Henrik Behnken)
 
Wilhelm

Carstensen

Ackermann

 

A. Gießler


Beyer

 
         
Toll (76. Artzenroth)
Peters Münch


  Pichinot  

Bericht:

Im zweiten Spiel der Rückserie durften wir den Zweitplatzierten aus Mümmelmannsberg bei uns am Gramkowweg begrüßen. Nach einer starken Partie gegen den Tabellenführer Barsbüttel am vorangegangenen Freitagabend war es nun an der Zeit, die Patzer unserer Konkurrenten im Abstiegskampf auszunutzen und wichtige Punkte einzuheimsen.

Wie im Titel allerdings bereits zu lesen ist, gelang uns dies nur wenig. Nach nur elf gespielten Minuten war es eine Standardsituation aus 20 Metern Torentfernung, die uns die Null hinten kostete: Ein Freistoß von der rechten Angriffsseite, kurz hinter dem Strafraumeck, kam im hohen Bogen angeflogen und senkte sich gen Tornetz. Ohne jedes Eingreifen unserer Defensive lagen wir somit schnell zurück. Nur neun Minuten später war es dann ein unglückliches Foulspiel unserer Rechtsverteidigers Mario Münch, das vom Schiedsrichter mit Gelb und einem Foulelfmeter bestraft wurde: Chancenlos sprang unser Keeper Jan Pichinot in die falsche Ecke, 2:0 (20.). Hart!

Weitere 13 Minuten danach war es erneut Mario Münch, der die unglückliche Hauptrolle in dieser Tragödie besetzte: Nach einer Grätsche stützte er sich mit dem rechten Arm ab, der daraufhin vom gegnerischen Angreifer angeschossen wurde, Handspiel! Eine eher fragwürdige Entscheidung, und vor allem die für uns schlimmste, denn Mario erhielt seine zweite Gelbe Karte und musste vom Platz. Der Elfmeter wurde eiskalt verwandelt und wir gerieten endgültig in Unordnung (33.).

Der direkte Ballverlust und damit schnell geführte Angriff der Mümmelmannsberger wurde von uns gar nicht richtig wahrgenommen und wir mussten sogar das 4:0 (35.) hinnehmen.

Wir konnten eindeutig sagen, dass wir die erste Halbzeit komplett verschlafen hatten und uns rein auf den zweiten Durchgang, immer noch nur mit zehn Mannen, konzentrieren mussten.

Dies gelang uns offensichtlich aber erst nach dem sauber gefahrenen Konter der Gäste zum 5:0 (47.), woraufhin einige die Köpfe allmählich hängen ließen.

Noch war es aber möglich, uns von unserer sportlichsten Seite zu zeigen, wir wollten uns an diesem sonnigen Tag nicht mit einer solchen Blamage zeigen, und erst recht nicht verabschieden. Und tatsächlich konnte man einen Hauch von Fußball in den Curslacker Reihen wahrnehmen. Unterstützt durch Unkonzentriertheiten der MSVler und schnellen Reaktionen unserer Angreifer kamen wir zu unseren wohlverdienten Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten und somit an diesem Tag leer ausgehen mussten.

Trotz guter Möglichkeiten von Till Beyer, Flo Ackermann und Josh Jaekel, inszeniert von unseren A-Jugendlichen Philipp Artzenroth und Henrik Behnken und Ligaspieler Ingo Carstensen, blieb das gegnerische Tor an diesem Tage jungfräulich und die klare 0:5-Niederlage war Realität.

Nun heißt es, am letzten Spieltag in diesem Jahr, zu Gast bei Lohbrügge, am kommenden Wochenende endlich wieder Punkte zu holen und einen wichtigen Schritt aus dem Tabellen-Keller zu machen. Auch hier würden wir uns sehr über zahlreiche Unterstützung der Curslacker Fans freuen.

(HS)