MSV Hamburg (3:0) 5:1 SVCN II
(10') 1:0  
(34') 2:0  
(45') 3:0  
(54') 4:0  
  (89') 4:1 ET
(90') 5:1  



Pichinot



A. Gießler

Münch (43. Unruh)
Jaekel






Voss
T. Wulff
Tamm (46. Sohrt)


Mi. Simon


Beyer






Kudermann


Hein (70. P. Gießler)


 
 


Bis kurz vor Anpfiff herrschten noch Regen und Böen, nach Anpfiff herrschte der MSV!

Nachdem wir gegen Barsbüttel trotz eines guten Spiels leer ausgegangen waren, wollten wir nun zu Gast beim MSV Hamburg die ersten Punkte der Saison einfahren.

Trotz einer kompakten Aufstellung, nach Curslacker Art mit Doppel-Sechs, hatten wir schon nach zehn Minuten das erste Gegentor zu verzeichnen: Langer Ball nach einem Freistoß der Gastgeber direkt in den Lauf des Mümmelmannsberger Angreifers, dieser musste nur noch in die lange Ecke einschieben, 1:0. Ein Schock! Oder?!

Nein, denn wir fingen sofort wieder an, Fußball zu spielen, konnten wenige Akzente setzen und kamen zu unseren Chancen, wenn auch keine zwingenden dabei waren, konnte man doch, dass die Curslacker Amateure sich nicht geschlagen geben wollten. Leider fruchteten diese Versuche nicht und der MSV nutzte seine Möglichkeiten perfekt. Wie auch beim 2:0 in der 33. Spielminute: langer Abschlag des MSV-Keepers, aus dem Mittelkreis über unsere aufgerückte Abwehr hinweg mit dem Kopf verlängert, kam der Ball direkt zum gegnerischen Angreifer, der diesen an unserem Keeper vorbei ins Tor schob.

Und es kam, wie es kommen musste.  Noch vor dem Halbzeitpfiff klingelte es erneut in unserem Kasten: Nach Geplänkel im Strafraum, kommt der Ball nach etwaigen Kurzpässen der Gastgeber in den Fünfmeterraum, wo wieder einmal keiner der Curslacker im Stande war, ihn wieder rauszukicken. Da musste ihn nur noch einer der MSV-Spieler über die Linie drücken, 3:0 (45.).

Mit frischen Kräften in Form von Andre Unruh für Mario Münch und Alex Sohrt für Basti Tamm wollten wir in der zweiten Halbzeit die Aufholjagd starten, was uns gründlich misslang, da kein Spielfluss bei uns entstand. Die Gastgeber hingegen konnten tun, was sie wollten, der Ball landete immer wieder vor ihren Füßen, sie mussten ihre Chancen nur nutzen, was sie auch taten: Wieder ein Angriff des MSV, Fehler in der Absprache zwischen Keeper Jan Pichinot und Abwehrchef Alex Gießler, da zappelte die Pille erneut im Curslacker Netz (53.).

Auch Anfeuerungen der eigenen Spieler wurden kategorisch angelehnt und wir ließen die Köpfe hängen. Als letztes Zeichen des Widerstands wechselten wir Philipp Gießler für den angeschlagenen Alex Hein ein und zeigten so, dass wir noch einmal angreifen wollten, auch wenn es bereits zu spät war. Immerhin kamen wir noch zu unserem verdienten Treffer: In der 89. Spielminute war es allerdings erneut einer der MSVler, der das Tor traf. Wir schreiben den Treffer wiederum unserem Stürmer Simon Kudermann gut, da die sein Schuss dazu beigetragen hat, dieses Tor zu erzielen.

Leider war es noch nicht das letzte Tor dieser Partie: Der MSV konnte direkt nach Anstoß erneut treffen und zeigte uns, dass wir an diesem Tag einen klassenbesseren Gegner vor uns hatten (90.).

Man muss hier gestehen, dass der MSV ein sehr gutes Spiel gemacht hat und uns unsere Grenzen deutlich aufgewiesen hat.

Aber wir wollen noch lange nicht aufgeben, auch nicht in unserem kommenden Spiel gegen den VfL Lohbrügge II bei uns daheim am Gramkowweg am nächsten Sonntag um 15 Uhr.

Vielleicht sieht man sich ja! 

(HS)